Logopädie

Logopädie-Therapie

Die logopädische Therapie ist eine Kommunikationstherapie und befasst sich mit Störungen der Sprache, des Sprechens, des Lesens und Schreibens und der Stimme. Es handelt sich um eine Arbeit, welche sich an der Sprachentwicklung und den individuellen diagnostischen Erkenntnissen orientiert. Ziel einer logopädischen Therapie ist es, die Kommunikationsfähigkeit des Menschen zu verbessern und ihm damit eine bestmögliche Integration in unsere Gesellschaft zu ermöglichen. Behandelt werden Kinder und Jugendliche von 0-20 Jahren, in freien Praxen und Spitälern auch Erwachsene.

Im Hinblick auf die Therapieziele entscheidet sich die Logopädin/der Logopäde für ein bestimmtes Vorgehen, wobei sie/er frei ist in der Wahl der Methode. Je nach Ausbildung und Spezifizierung kann die Ausrichtung eher heilpädagogischer, medizinischer oder psychotherapeutischer Art sein. Meist ist ein mehrdimensionales Arbeiten sinnvoll.
Dauer und Intensität der Therapie sind individuell sehr verschieden. Dabei spielen Alter, Entwicklungsstand, Störung und zeitliche Möglichkeiten der Klientin / des Klienten sowie die Gegebenheiten am Behandlungsort eine zentrale Rolle. In manchen Fällen genügt auch eine Beratung der Eltern, um ein Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen. Wichtig sind in jedem Fall die Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrpersonen und gegebenenfalls anderen beteiligten Fachkräften.
Die logopädische Therapie im Schulalter ist für die Eltern unentgeltlich. Die Finanzierung wird von Gemeinden und Kanton übernommen. Damit wird gewährleistet, dass jedes Kind Zugang zu dieser therapeutischen Massnahme erhalten kann.