Volksschule

Primarstufe

(1. bis 6. Schuljahr)

Mit Primarstufe bezeichnet man die ersten sechs Schuljahre. Sie umfasst die eigentlichen Primarschulklassen dieser Altersstufe.

Primarschule

Im Schulverband FFJS besuchen die Primarschülerinnen und Primarschüler den Unterricht in den Primarschulhäusern der einzelnen Verbandsgemeinden. Die Primarschule schafft als Grundschule die Voraussetzungen für den Besuch der anschliessenden Schulen. Der Lehrplan des Kantons legt die Fächer und deren Inhalt fest.

Sekundarstufe I

(7. bis 9. Schuljahr)

Die Oberstufe der Volksschule ist in die Realschule und die Sekundarschule aufgeteilt. Sie befindet sich im Schulhaus Feld in Schiers und in der Schulanlage Feld in Pragg-Jenaz. Zusammenfassend wird diese Stufe auch als Sekundarstufe I bezeichnet.

Auch auf der Oberstufe richten sich die Fächer nach dem Lehrplan des Kantons. Real- und Sekundarschule bieten den Schülerinnen und Schülern ein reichhaltiges Angebot an Wahlfächern.

Allgemeine Ziele

Die Realschule vertieft und erweitert die von den vorangehenden Schulen vermittelte Grundausbildung. Sie fördert neben den geistigen Fähigkeiten auch die praktischen Anlagen der Schüler und bereitet auf die Ausbildung mit Berufslehre vor.

Auch die Sekundarschule vertieft und erweitert die Grundausbildung. Sie vermittelt eine breite Allgemeinbildung und bereitet auf die Berufsausbildung sowie auf weiterführende Schulen vor.

Übertritt in die Oberstufe

Die kantonale Übertrittsverordnung regelt den Übertritt von der 6. Primarklasse in die Volksschul-Oberstufe, also den Übertritt in die 1. Real- bzw. 1. Sekundarklasse, sowie den Wechsel von der Realschule in die Sekundarschule und umgekehrt.

Für die Zuweisung sind massgebend:
die gesamtheitliche Beurteilung der Schülerin oder des Schülers durch die Lehrperson der Primar- oder Realklasse,
die Schulleistungen in der 5. und 6. Primar- resp. 1. Realklasse sowie
die Gespräche mit den Erziehungsberechtigten und Lernenden.

Den Zuweisungsentscheid fällt die Klassenlehrperson.

Eltern, die mit dem Zuweisungsentscheid des Klassenlehrers oder der Klassenlehrerin nicht einverstanden sind, können ihr Kind zur Einsprachebeurteilung anmelden.
Die Einsprachebeurteilung beruht auf einem Beurteilungsgespräch sowie einer mündlichen und schriftlichen Prüfung.